Allergien und Nesselausschlag bei Pferden
Umstellung und neues Einstreu können oft schon helfen
Ein glänzendes Haarkleid des Rosses ist der Traum jedes Reiters. Dann ist das Pferd "gut im Lack" und in der Regel auch gesund. Jedoch: Allergische Reaktionen sind bei Pferden kein Einzelfall und werden heutzutage immer häufiger. Sie treten oft nach der Aufnahme von schimmeligem Heu, altem Kraftfutter und manchmal auch Brot, oder nach dem ersten Weidegang im Frühjahr auf. (animal)
Allergien und Nesselausschlag bei Pferden
Umstellung und neues Einstreu können oft schon helfen
Ein glänzendes Haarkleid des Rosses ist der Traum jedes Reiters. Dann ist das Pferd "gut im Lack" und in der Regel auch gesund.
Jedoch: Allergische Reaktionen sind bei Pferden kein Einzelfall und werden heutzutage immer häufiger. Sie treten oft nach der Aufnahme von schimmeligem Heu, altem Kraftfutter und manchmal auch Brot, oder nach dem ersten Weidegang im Frühjahr auf.
Auslöser können zudem Kunstdünger, Insektenstiche, alle möglichen Stäube, imprägnierte neue Satteldecken oder -gurte oder das Fell anderer Haustiere sein.
Als weitere Ursachen kommt eine Medikamentenunverträglichkeit in Betracht. Besonders Fliegensprays können zu Quaddeln und kleinen Hautknoten führen.
Dagegen helfen Abwaschungen mit essigsaurer Tonerde. Noch besser ist natürlich, entsprechende Präparate vor dem Auftragen auf einer kleinen Hautpartie auszutesten.
Stellen Sie Stalltiere ins Freie. Das Pferd sollte keinem Staub ausgesetzt werden. Geht der Nesselausschlag schnell zurück, nachdem das Pferd umgestellt oder der Reizauslöser entfernt wurde, ist keine weitere Schädigung zu befürchten. Wenn sich jedoch zum Ausschlag auch noch Husten, Atemnot, Pulsbeschleunigung gesellen, ist umgehend ein Tierarzt zu rufen.
Bei einer nachgewiesenen Heu-, Staub- oder Strohallergie, sollte das Pferd nur nasses, gut geweichtes Heu oder Grassilage erhalten. Grassilage darf nur in kleineren Mengen als Heu verfüttert werden, da sie sehr Eiweißreich ist und auch noch gut nährt. Die Einstreu sollte durch Sägespäne und Torf ersetzt werden, einer so genannten Matratze, die etwa 10 bis 15 Zentimeter dick ist und nur einmal im Monat komplett erneuert wird. Der Mist und die Urinstellen werden täglich entfernt und durch neue Späne ersetzt.
Tipp: Vorsichtig sollten Sie übrigens auch bei einer starken Sonneneinstrahlung sein. Denn auch Pferde bekommen einen Sonnenbrand. Besonders betroffen sind alle weißen Körperstellen. Ausgezeichneten Schutz bieten Sonnencremes für Kinder mit einem hohen Sonnenschutzfaktor.
Quelle: dgk.de
Foto: ehs



















