(animal) Paffi (siehe Foto) ist auf menschliche Verhältnisse umgerechnet bereits 108 Jahre alt. Mit einem Alter von 24 Jahren zählt sie zu Recht zu dem Kreis der Katzensenioren, obwohl sie mitunter noch quietschvergnügt durch die Wohnung sprintet. Nur beim Futter geht es merklich Richtung „Seniorenkost“, denn Trockenfutter wird komplett verweigert.
Eine gesunde, gepflegte (Haus-)Katze kann über 20 Jahre alt werden, auch die 30 wurden schon überschritten. Der englische Hauskater „Puss“ (1903 bis 1939) schaffte sogar unglaubliche 36 Jahre. Bereits ab dem achten Lebensjahr gehört eine Katze jedoch langsam aber sicher zu den Oldies. Die Samtpfote wird ruhiger, sie schläft und döst länger, der Bewegungsdrang lässt nach. Oft ist sie anhänglicher und verschmuster als zuvor. Ab und an erscheinen ältere Stubentiger aber auch eigensinniger und missmutiger, vor allem, wenn sie in ihren Ruhephasen gestört werden. Die Anwesenheit jüngerer Artgenossen oder Kinder sowie Hektik und Lärm werden häufig nicht mehr toleriert. Doch das ist kein Grund zur Besorgnis! Mit dem richtigen Pflege-, Ernährungs- und Fitnessprogramm bleibt die Katze bis ins hohe Alter gesund, aufmerksam, hat Freude am Spielen und fühlt sich wohl.
Nässe, Kälte und Zugluft vermeiden
Ältere Katzen werden anfälliger für Erkrankungen der Harnwege und/oder der Nieren. Zugluft oder nasskaltes Wetter werden nicht mehr so gut „weggesteckt“. Das warme Plätzchen vor dem Ofen wird oft schon von alleine vorgezogen. Alte Samtpfoten sind Hitze-Kälteempfindlicher. Und leider sind bei alten Katzen Krebserkrankungen keine Seltenheit. Oft tritt auch ein Altersdiabetes auf, der dank medizinischer Fortschritte aber gut therapierbar ist.